Da wackelt die Fruchthalle…

Stadtgarde zündet an Faschingssamstag einen närrischen Marathon

Ein buntes närrisches Volk war am Faschingssamstag dem Ruf der Stadtgarde zur großen  Prunksitzung in die Fruchthalle gefolgt. Sie erwartete ein sechsstündiges Feuerwerk an närrischen Höhepunkten – durch das Programm geführt von Zahlmeister und Sitzungskommandant Julius Messemer.

Eingestimmt wurden die Besucher bereits beim Ankommen vom Fanfarenzug aus Bann, die im Treppenhaus ihre Position bezogen hatten. Im großen Saal eröffneten dann die Humbabuwe den närrischen Reigen mit dem großen Einzug der Uniformierten, Tanzmariechen und Musiker.

Im Anschluss zündete ein großes Feuerwerk mit allem was zu einer närrischen Prunksitzung gehört. Zu Beginn hatte direkt die Kleinste ihren größten Auftritt. Gerade einmal vier Jahre zählt Julia Marioneck, das jüngste Tanzmariechen der Truppe, und avancierte von den fünf Tanzmariechen der Stadtgarde Lea Müller, Aileen Diller, Leonie Schäuble und Jasmin Linn direkt zum Liebling des Publikums. Daneben brillierten die „Barbies“ aus Losheim am See  und „Dancing Queens“ aus Pirmasens mit ihren Tanzeinlagen ebenso wie die Garde der Herrschberger narren wie auch die Jugendgarde des KC Rot-Weiss. Mit viel Applaus belohnt wurde ebenfalls der Showtanz der „Draumdänzer“ der Stadtgarde unter der Leitung von Ester Marioneck, die ebenfalls für das Training der Tanzmariechen verantwortlich zeichnet.

Einen Kontrast bildete dann der pointierte Vortrag von Udo Wagner von den Herrschberger Narren, der mit seinem Stab den Finger tagesaktuell in die Wunde unserer politischen Landschaft legte. Die Irren und Wirren des Alltags nahm dann Gerd Kannegieser als Lauterer Lokalmadator auf’s Korn und traf dabei den Nagel auf den Kopf, was die Lachsalven des Publikums immer wieder bewiesen. Mit dabei war natürlich auch Stadtgardist Heiner Gies, der in diesem Jahr als verrückter Seelenklempner am Start war. Dabei kam auch der närrische Nachwuchs mit Leonie Zimmer (Offenbach/Queich) und Alina Scherer aus Altenglan.

Musikalisch gerockt wurde die Fruchthalle immer wieder während des gesamten Abends und sorgte für Tanzeinlagen nicht nur auf der Bühne sondern auch im Saal. Die Humbabuwe der Stadtgarde brachten dabei das Publikum mehrmals mit ihren Liedern zum Brodeln. Nicht fehlen dabei durfte natürlich ihr Aushängeschild „Der Bobfahrer“, der inzwischen zu ihrem Markenzeichen avanciert ist. Ebenfalls am Start waren die „Hofkater“ aus Ramstein mit ihrem musikalischen Vortrag. Für Stimmung sorgten dann auch das Badenser „Wasen Trio Plus“ aus Baden-Baden sowie Peter Lingenfelder aus Neidenfels als Tal-Ötzi. Laut wurde es dann beim Auftritt der Guggemusik der „Huddelschnuddler“ aus Ludwigshafen.

Nach dem Bühnenprogramm ging es dann in die „zweite Halbzeit“, als die Haus-Band zum Tanz aufspielte. Hier brillierten, unter der Leitung von Julius Messemer, Svenja Marker und Bob Mency sowie John Madden am Schlagzeug mit ihren Liedern und sorgten für Stimmung bis in den frühen Morgen.

Mittwoch, Februar 28, 2018 - 12:15